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04.05.2010

Zahnriemengetriebe: Zugstränge aus Stahllitze

Modellierung und Simulation der Beanspruchung von Zugsträngen aus Stahllitze

 
Zugstrangkonstruktion 3x3 im Kreuzschlag

Ein Zugstrang aus Stahllitze, wie er häufig in Zahnriemen verwendet wird, ist seinem Aufbau nach ein sehr feines Drahtseil. Für so genannte laufende Seile, also Drahtseile, die über Seilscheiben laufen, gibt es aufgrund der vielseitigen Verwendung in der Fördertechnik, z. B. für Aufzugs- und Hebeanlagen sowie einige wenige theoretische Betrachtungen zu den inneren Belastungsverhältnissen. Zwar sind diese Erkenntnisse in begrenztem Umfang auch auf die in Riemen eingesetzten Zugstränge übertragbar, gegenüber dem direkten Lauf eines Seils über ein Seilscheibe bestehen jedoch auch grundsätzliche Unterschiede: Während bei direktem Seil-Scheiben-Kontakt die Berührstellen der Drähte je nach spezifischer Rillengeometrie oft sehr hohe lokale Belastungen ertragen müssen, kann diese Kontaktkraft durch das zwischenliegende Elastomer in einem Riemen deutlich besser im Zugstrang verteilt werden. Zudem treten in einem Zahnriemen bei Eingriff in die verzahnte Scheibe profilabhängig weitere lokale Biegungen auf, die nur schwer quantifizierbar sind, jedoch einen deutlichen Einfluss auf die Lebensdauer der Zugstränge haben dürften...

Download des Berichts
"Modellierung und Simulation der Beanspruchung von Zugsträngen aus Stahllitze"

Quelle:
IFTE der TU Dresden, Fachtagung "Zahnriemengetriebe"
Autor: Dr.-Ing. Robert Witt