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23.06.2010

Linearachsen im Vergleich

Bei Automatisierung steht die Technik oftmals vor der Wahl zwischen Antriebsalternativen mit Spindel oder Zahnriemen, Pneumatik oder Elektrik. Wo liegen die Vor- und Nachteile dieser Antriebskonzepte und welche Eigenschaften weisen sie auf? Hierzu erschien ein interessanter Artikel der TU Dresden...

   

Im Bereich der Montageautomation besteht ein großer Informationsbedarf über die Stärken und Schwächen der Antriebsarten von NC-Linearachsen. Zum einen, um die Automationsaufgabe optimal zu lösen, und zum anderen, um eine fundierte Planungs- und Entscheidungsbasis zu erhalten, die auch bei künftigen Vorhaben die notwendige Sicherheit bietet. Dabei gilt es, neben produktspezifischen Merkmalen wie Einbausituation, Kraft, Geschwindigkeit, Genauigkeit und Lebensdauer, vor allem die Beschaffungs- und die Betriebskosten mit in die Entscheidungsfindung einzubeziehen, um so die geeigneten Linearachsen unter ganzheitlichen Gesichtspunkten gezielt auswählen zu können.

Vergleich von NC-Linearachsen
Wegen ihrer hohen Dynamik und Genauigkeit werden NC-Linearachsen in der Montageautomation vorwiegend mit folgenden Antriebsarten eingesetzt:

  • servopneumatischer, kolbenstangenloser Zylinderantrieb mit Servoventilen,
  • servoelektrischer Zahnriemenantrieb mit Getriebe und AC-Motor (rotativ),
  • servoelektrischer Spindelantrieb mit Getriebe und AC-Motor (rotativ),
  • servoelektrischer Linearmotorantrieb mit AC-Motor (linear).

Gemeinsames Merkmal dieser Antriebe ist das Führungssystem, das aus einem Aluminium-Profil mit vier geschliffenen Führungsbahnen und einem in der Regel auf acht hochdynamischen Stahlrollen gleitenden Schlitten aus Aluminium besteht.

Download des Berichts
"Linearachsen im Vergleich"

Quelle: 
IFTE der TU Dresden, Fachtagung "Zahnriemengetriebe"
Autor: Prof. Dr.-Ing. habil. W.-D. Goedecke