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09.02.2012

In 3 Schritten zum optimalen Ölzustand - Teil 2: Filtration

Der Einsatz von Filtern mit wirksamer Partikelabscheidung in Hydrauliksystemen ist zwingend erforderlich, damit die Funktion der Komponenten gemäß Auslegung gewährleistet werden kann. Darüber hinaus werden durch den Einsatz der Filter Verschleiß minimiert und Wartungsintervalle der Anlage verlängert.

Die Filtration von Hydraulikflüssigkeiten ist überwiegend ein mechanisches Trennverfahren mit dem Ziel, eine Suspension in seine zwei Hauptbestandteile Feststoff und Verschmutzungspartikel sowie Flüssigkeit und Öl zu trennen. Nur bei der Regeneration von gebrauchten und gealterten Ölen erfolgt zusätzlich zum mechanischen Filtern eine chemische Neutralisation der durch den Alterungsprozess entstandenen Säuren.

Mit den mechanischen Trennverfahren können feste und gallertartige Verschmutzungen aus dem Fluid entfernt werden.

Die Reduzierung dieser Verschmutzungen erfolgt im Filterelement, welches im Filtergehäuse eingesetzt ist. Die Schichtung und Struktur der im Filterelement eingesetzten Materialien, Matten, Fasern und Geweben ist verantwortlich für die Reinheit der Flüssigkeit und bestimmt, welche Arten von Verschmutzungen in welchen Partikelgrößen entfernt werden können. Die Wirksamkeit des Filterelements ist also der wichtigste, jedoch nicht der einzige Einflussfaktor bei der Beurteilung eines Filtrationskonzeptes.

Bei dem festzulegenden Filtrationskonzept müssen anlagen- und maschinenspezifische Betriebsbedingungen berücksichtigt werden. Außerdem sind die branchen- und anwendertypischen Gegebenheiten genau zu beachten. Dies bedeutet, dass nicht nur die Filterfeinheit, sondern auch das verwendete Material, die Anschlüsse und die Filtergröße richtig gewählt werden müssen. Mit dieser Methode kann ein auf die schmutzempfindlichsten Komponenten im System abgestimmter Funktionsschutz erreicht werden, ohne die Volumenströme zu stark einzuschränken. Gerade hier gilt: "So viel wie nötig und so wenig wie möglich"!

Dazu muss ein wirtschaftlich vertretbarer, auf den Anwendungsfall abgestimmtes Elementenwechselintervall realisiert werden können.

Wenden sie sich mit Ihren Kontaminations- und Filtrationsproblemen an das ZITEC-Technikbüro und profitieren sie von unserer Erfahrung sowie unseren Berechnungs- und Auslegungsmöglichkeiten. 

Lesen Sie nächste Woche:
In 3 Schritten zum optimalen Ölzustand. Teil 3: Temperaturoptimierung

 

ZITEC News Nr. 06/2012 | www.zitec.de | Kontakt: technik@zitec.de